Mit künstlicher Intelligenz zum autonomen Greifen

Mit künstlicher Intelligenz zum autonomen Greifen

Auf der Hannover Messe zeigt Schunk, welche Möglichkeiten intelligente Greifsystemlösungen für die smarten Szenarien der Industrie 4.0 bieten und wie Digitalisierung sowie Künstliche Intelligenz Handhabungsprozesse bereichern.

„In den kommenden Jahren wird die industrielle Handhabung neu erfunden“, ist Prof. Dr. Markus Glück, Geschäftsführer Forschung & Entwicklung, CINO bei Schunk, überzeugt. Wo früher aufwändig jeder einzelne Schritt programmiert wurde, werden Handlinglösungen von morgen sehr viel selbständiger agieren. „Der Markt fordert schon heute Greifsysteme, die sich zügig und intuitiv in Betrieb nehmen lassen und selbsttätig an variierende Greifsituationen anpassen. Zusätzlich werden die Kollaboration von Mensch und Roboter sowie die Kommunikation zwischen den am Produktionsprozess beteiligten Komponenten rasant an Bedeutung gewinnen. Intelligenz, Vernetzung und Kollaboration werden zu Treibern der Produktionsautomatisierung“, unterstreicht Glück.

Dabei wirft Schunk bewährte Technologien nicht einfach über Bord. Im Gegenteil: Zur Hannover Messe wird beispielsweise das Programm des pneumatischen Flaggschiffs PGN-plus-P nochmals erweitert. Zugleich forciert der Greiferspezialist seine Aktivitäten im Mechatroniksegment. Die Herausforderung, elektrische Steuerungssysteme mit Greifwerkzeugen zusammenwachsen zu lassen, führt unaufhaltsam zur mechatronischen Komponentenvernetzung. Letztlich geht es darum, die Kraftanforderungen der Pneumatikwelt bestmöglich mit den Vernetzungsmöglichkeiten und Steuerungslandschaften einer smarten und kollaborativen Fabrik zu kombinieren. So wird Schunk erstmals auf der Hannover Messe einen DGUV-zertifizierten Greifer für kollaborative Anwendungen präsentieren, der über eine Greifkraft von 450 N verfügt – weit mehr als bislang üblich und möglich war. Damit öffnet das Unternehmen den Markt der Kollaboration für Handlinggewichte jenseits der Kleinteilemontage. Zudem wird ein flexibel einsetzbarer Mechatronikgreifer mit großem Hub für variantenreiche industrielle Anwendungen vorgestellt, der über Profinet angesteuert wird und seine Finger außerordentlich schnell positioniert.

Hannover Messe: Halle 17, Stand B40

Text- und Bildquelle: Schunk

Teilen:

Veröffentlicht von

Redaktion MY FACTORY

Produktionsverantwortliche stehen täglich vor komplexen Herausforderungen: eine flexible Fertigung von der Serie bis zu Losgröße 1 zu realisieren, die Digitalisierung der Produktionsprozesse voranzutreiben – und dabei Effizienz, Nachhaltigkeit und Sicherheit zu maximieren. In diesem Spannungsfeld gilt es, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir begleiten Produktionsverantwortliche auf dem Weg zur smarten Produktion.

ANZEIGE

ANZEIGE

DIGITAL SCOUT HANNOVER MESSE DIGITAL EDITION 2021

Bevorstehende Veranstaltungen

Apr
27
Di
9:00 Online-Live-Seminar: Analyse von... @ online
Online-Live-Seminar: Analyse von... @ online
Apr 27 um 9:00 – Apr 28 um 12:00
Wälzlager sind ein wichtiges Element in einer Vielzahl von mechanischen Systemen. Unvorhergesehene Schäden an Wälzlagern können zu hohen Reparatur- und Ausfallkosten führen. Um Wälzlagerschäden zu vermeiden, ist die Kenntnis der Schadensmechanismen und der Einflussfaktoren von[...]
Nov
4
Do
9:30 Vertiefungsseminar Flankenbruch @ FVA GmbH
Vertiefungsseminar Flankenbruch @ FVA GmbH
Nov 4 um 9:30 – 18:00
Zahnflanken- und Zahnfußtragfähigkeit sind maßgebende Bestimmungsgrößen der Zahnraddimensionierung. Durch optimierte Auslegung und Fertigung sowie die kontinuierliche Verbesserung der Berechnungsverfahren, ist es gelungen, die “klassischen” Ermüdungsschäden Grübchenbildung und Zahnfußbruch weitgehend zu vermeiden und die Tragfähigkeitsgrenzen einer[...]

ANZEIGE

Aktuelle Ausgabe