Mit der steigenden Nachfrage nach elektronischen Systemen und Komponenten zur Unterstützung weltweiter Initiativen für grüne Energie und Digitalisierung steigt auch der Bedarf nach effizientem Design und Verifikationstests. Die Wärmebildgebung ist für diese Entwicklung ein effektives Hilfsmittel. Sie liefert genaue Temperaturinformationen, mit denen potenzielle Probleme erkannt, die thermische Effizienz optimiert und sogar gefälschte Komponenten identifiziert werden können.
Die Kameras der Serie A6700 von Flir mit ihrem 15-μm-Pixelabstandsdetektor erzeugen bemerkenswert scharfe Wärmebilder. In Kombination mit den entsprechenden Objektiven für mikroskopische oder Nahaufnahmen sind sie eine ideale Lösung für eine Vielzahl von Anwendungen im Elektronikdesign und entsprechenden Tests.
Teledyne Flir bietet dafür zwei verschiedene A6700-MWIR-Pakete an: Die Kombination der Kamera Flir A6701 mit 640 × 512 (327.680) Pixeln mit einem MWIR-Makroobjektiv und einem Ständer ergibt ein flexibles System für eine Vielzahl von elektronischen Baugruppen und Komponenten und bietet gleichzeitig die geringe räumliche Auflösung, die für die genaue Temperaturmessung einzelner oberflächenmontierter Komponenten erforderlich ist. Obwohl das Objektiv auf unendlich fokussieren kann, bietet es bei einem minimalen Arbeitsabstand von 110 mm ein Gesamtsichtfeld von insgesamt 21,2 mm × 16,9 mm mit einer räumlichen Auflösung pro Pixel von 33 μm.
Die Kombination der Flir A6701 MWIR mit einem 1X-MWIR-Mikroskopobjektiv unterstützt Entwickler und Ingenieure bei der Verbesserung des elektrischen Wirkungsgrads, indem sie kleine thermische Anomalien in integrierten Schaltkreisen erkennt oder die Wärmeabgabe einzelner Komponenten misst. Der Mikroskopständer stabilisiert das gesamte System, um klare Bilder eines 9,6 x 7,68 mm großen Zielbereichs mit einer räumlichen Auflösung von 15 μm/Pixel zu ermöglichen.
Beide A6701-MWIR-Pakete enthalten die Software Flir Research Studio Professional Edition. Mit dieser leistungsstarken Software können Anwender Emissionsgradwerte für jede interessierende Region separat festlegen und den Emissionsgrad von Komponenten bei bekannter Temperatur sowohl für Live-Aufnahmen als auch für aufgezeichnete Wärmebilddaten berechnen, so dass Entscheidungen auf der Grundlage korrekter Temperaturinformationen getroffen werden können. Die Unterstützung mehrerer Sprachen und Plattformen (Windows, MacOS, Linux) verbessert die Zusammenarbeit zwischen den Teammitgliedern, steigert die Effizienz von Tests und verringert das Risiko von Fehlinterpretationen aufgrund schlechter Übersetzungen.
Text- und Bildquelle: Teledyne Flir






