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Null Unfallrisiko an der Rampe

Null Unfallrisiko an der Rampe

Sicherheitslösungen von Expresso verbessern Arbeitsschutz beim Warenumschlag

Die Wegfahrsperren und Signalanlagen von Expresso sorgen überall in Europa für den reibungslosen und unfallfreien Warenumschlag an den LKW-Verladerampen von Industrie- und Handelsunternehmen. Sie kommen inzwischen zu Tausenden zum Einsatz. Je nach Ausführung ermöglichen sie das sichere Andocken der Fahrzeuge, verleihen abgekuppelten Wechselbrücken eine hohe Standfestigkeit oder verhindern ihr gefährliches Wegdriften von der Rampe. Insbesondere als Kombi-Lösung leisten sie einen wertvollen Beitrag zum präventiven Unfallschutz und zur Realisierung effizienter Lieferketten.

Derzeit dürfte es in Europa kaum einen anderen Anbieter geben, der eine so vielfältige und umfassende Auswahl an Sicherheitslösungen für die Verladetechnik offeriert wie Expresso. Sie sind das Ergebnis von über 60 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Systemprodukten, die die logistischen Umschlagprozesse beim Be- und Entladen von LKW effizienter und sicherer machen.

Aktuell im Fokus stehen dabei sechs Fahrzeug- und Wechselbrücken-Sicherungssysteme, deren hohe Funktionalität die Arbeit von Logistikern, Fuhrparkbetreibern und Sicherheitsbeauftragten maßgeblich unterstützt: Das kabellose Funkkeilsystem Kife, die flexible Wechselbrückensicherung Stop Bodies, die manuellen und automatischen Varianten des LKW-Blockiersystems Stop Trucks sowie das Kombisystem Stop Trucks & Stop Bodies, das allein in Europa bereits 580-mal installiert wurde. Neu ins Programm aufgenommen wurde zudem die automatische Zugangskontrolle STL Evo, mit dem sich das verfrühte oder unsachgemäße Abziehen einer Wechselbrücke von der Rampe ausschließen lässt.

Jedes einzelne dieser Systeme – insbesondere aber ihr Zusammenspiel – erhöht nicht nur die Arbeitssicherheit an der Verladerampe, sondern leistet auch einen Beitrag zur Minimierung von Produktschäden und zur Verbesserung der Lieferketten-Stabilität.

Der Radkeil, der funken kann

Das Funkkeilsystems Kife lässt sich dank vieler Optionen und Features ohne großen Aufwand optimal auf jede Vor-Ort-Situation abstimmen

Eine der ersten Sicherheitsmaßnahmen, die viele Logistikleiter an den Verladerampen ihrer Verteil- und Distributionszentren realisieren, ist häufig die Installation des Funkkeilsystems Kife von Expresso. Dank vieler Optionen und Features lässt sich diese Komplettlösung aus Radkeilen und Signallampen-Sets ohne großen Aufwand optimal auf jede Vor-Ort-Situation abstimmen. Die Grundversion besteht aus einer an 230 V oder 400 V betriebenen Radkeil-Station mit Sensor-Radkeil, einer energieeffizienten LED-Ampel mit Rot-Grün-Schaltung und einem Schaltschrank für die Installations- und Regeltechnik. Radkeil und Ampel interagieren steuerungstechnisch miteinander und alle Aktionen werden über akustische und optische Signale kundgetan: beispielsweise das Setzen des Radkeils, das Öffnen des Schnelllauftors, die Freigabe der Rampe für das Befahren mit dem Gabelstapler und anderes mehr. Zubehör und nützliche Anti-Rutsch-Bleche vervollständigen diese Sicherheitslösung.

Das fünfte Bein der Brücke

Die bodenmontierte Stütz- und Haltevorrichtung Stop Bodies richtet sich automatisch auf und sorgt dafür, dass eine Wechselbrücke während des Umschlagprozesses weder absacken noch seitlich wegkippen kann

Bei der automatischen Kipp- und Abstützsicherung Stop Bodies von Expresso handelt es sich um ein stählernes Verriegelungs- und Blockiersystem zum unverrückbaren Anschlag einer Wechselbrücke (Wechselkoffer) an der Laderampe. Die bodenmontierte Stütz- und Haltevorrichtung richtet sich automatisch auf und sorgt dafür, dass eine Wechselbrücke während des Umschlagprozesses weder absacken noch seitlich wegkippen kann. Stop Bodies stellt sich zusätzlich zu den vier brückeneigenen Stützen als fünftes Bein unter die Brücke, dockt an deren Unterboden an und fixiert sie fest an der Rampe.

Im Zusammenwirken mit ihrem Warnton und ihrer Signalleuchte verhindert die aufgestellte Stahlstütze zudem, dass ein LKW oder eine Lafette unter die Wechselbrücke fahren kann, um sie aufzunehmen. Aktivierung und Deaktivierung von Stop Bodies erfolgen vollautomatisch durch die steuerungs- und signaltechnische Integration der Abstützvorrichtung mit der Anpassrampe, dem Schleusentor und der Wechselbrücke.

Sicherer Gegendruck am Hinterrad

Vollautomatisch funktioniert auch das patentierte LKW-Blockiersystem Stop Trucks von Expresso. Diese Sicherheitslösung wurde entwickelt, um zu verhindern, dass ein LKW während der laufenden Umschlagarbeiten unkontrolliert von der Rampe abrücken kann. Mit dem System lässt sich also der Fall ausschließen, dass sich zwischen Rampe und Ladefläche ein gefährlicher Spalt bildet, der für Mitarbeiter und Gabelstapler zum Verhängnis werden kann. Stop Trucks ist kompatibel mit allen LKW-Typen (bis 40 t) und lässt sich mit geringem Aufwand vor der Rampe anbringen.

Das System besteht aus zwei am Boden geführten Einfahrhilfen und einem in Fahrrichtung sensorgesteuerten Blockierarm in einem Stahlgehäuse. Der Blockierarm erkennt automatisch den Durchmesser der Räder, fährt seitlich aus und legt sich unmittelbar vor einen der Hinterreifen des LKW. Ohne die Schutzbleche zu tangieren, übt er seine Haltekraft exakt auf der Höhe der Radachse aus.

Die automatische Blockierfunktion Stop Trucks kann bedarfsgerecht von einem Mitarbeiter an der Rampe oder aber vom Fahrer des LKW in Gang gesetzt werden. Sie kann optional um einen Finger-Sensor oder eine RFID-Card erweitert werden und entspricht den Vorgaben der Berufsgenossenschaft. Als neue Ergänzung dazu bietet Expresso auch die Zugangskontrolle STL Evo an. Damit lässt sich vermeiden, dass Wechselbrücken von einem Tor oder einer Rampe abgezogen werden, obwohl der Be- und Entladeprozess noch nicht abgeschlossen ist. Außerdem steht alternativ eine manuell bedienbare Variante von Stop Trucks zur Verfügung.

„Zero Accidents“ und Wirtschaftlichkeit

Stop Bodies und Stop Trucks werden steuerungs- und signaltechnisch mit der Anpassrampe, dem Schleusentor und der Wechselbrücke integriert: Erst wenn die Sicherheitssysteme in Aktion getreten sind, werden Rampe und Tor für das Be- und Entladen freigegeben

Die Praxis hat inzwischen gezeigt, dass die Sicherheitssysteme von Expresso einen entscheidenden Beitrag zur Realisierung der „Zero-Accidents“-Ziele vieler Logistikunternehmen leisten können. Insbesondere dort, wo sich die Verantwortlichen dafür entschieden, alle Komponenten als Komplettlösung zu installieren, sanken die Unfallzahlen gegen Null. Im Mittelpunkt des Geschehens steht dabei vielerorts das Kombisystem Stop Bodies & Stop Trucks. Denn über den Faktor Arbeitssicherheit hinaus bietet es die Möglichkeit der Doppelnutzung von Rampen und Toren: Wird ein LKW be- oder entladen, tritt Stop Trucks in Aktion; wird hingegen eine Wechselbrücke bearbeitet, kommt Stop Bodies zum Einsatz. Das Kombisystem vereint also den vorbeugenden Unfallschutz mit einem hohen Maß an Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.

Erwähnenswert außerdem: Wechselbrücken sind durch die Kombilösung gleichzeitig gegen Ab-/Wegkippen und Weg-/Zurückrollen gesichert. Von unten und hinten gehalten, steht der Aufbau unverrückbar an der Rampe und kann dem dynamischen Hin und Her ein- und ausfahrender Gabelstapler sicher standhalten. Gerade angesichts der Tatsache, dass der Warenumschlag heute meist unter großem Zeitdruck stattfindet und aufgeständerte Wechselkoffer oder Wechselbrücken gegen allerlei Rempeleien gewappnet sein müssen, ist es zweifellos eine kluge Maßnahme, das Sicherheitsniveau durch den Einsatz des Kombisystems Stop Bodies & Stop Trucks von Expresso hochzufahren.

Autor: Julius Moselweiß, freier Fachjournalist, Darmstadt

Text/Foto: Expresso

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