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Sicherheitssensor überwacht Maskenproduktion

Sicherheitssensor überwacht Maskenproduktion

Schott & Meissner hat eine Maschine entwickelt, die am Tag bis zu 72.000 Atemschutzmasken produzieren kann. Für die notwendige Sicherheit an der Maschine sorgt Benstein mit seinen Sicherheitssensoren SRF.

Der Sicherheitssensor SRF (Safety RFID) überwacht beweglich trennende Schutzeinrichtungen, beispielsweise Klappen, Türen oder Schutzgitter. Der besonders kleine Sensor bewahrt Mitarbeiter vor Verletzungen, indem er Maschinen und Anlagen abschaltet oder erst gar nicht in Betrieb nimmt, solange die trennende Schutzeinrichtung nicht ordnungsgemäß geschlossen ist.

„Über ein Maschinengestell werden der Maschine die Rohmaterialien zugeführt. Parallel werden Nasenbügel oder Nasenklammen eingelegt. Das Verschweißen der Materialien zur Grundform der Maske erfolgt mittels Ultraschall-Rollschweißen“, erklärt Matthias Pflüger (Schott & Meissner) die Funktionsweise. „Pro Maschine sind es 16 SRF Sicherheitssensoren, die für einen reibungslosen Ablauf der Produktion von Atemschutzmasken sorgen. Zum Einsatz kommen sie an den Wartungsklappen am unteren Teil der Maschine sowie zur Überwachung der Schutztüren, hinter denen die Masken produziert werden“, erklärt Sebastian König, der das Projekt für Bernstein vor Ort betreut. Verbunden sind die SRF-Sensoren mit einer Siemens F-Steuerung, die auswertet, ob alle Türen verschlossen sind. Diese Information stellt sie dem Bediener dann zur Verfügung. „Das SRF erfüllt unsere Anforderungen an Funktionalität und Wirtschaftlichkeit zu 100 Prozent. Es war problemlos, die SRF Sensoren mit unserer vorhandenen Steuerung zu verbinden. Nun erhalten wir alle Informationen für eine sichere Inbetriebnahme der Maschine auf einen Blick.“, begründet Matthias Pflüger die Zusammenarbeit.

„Wir verstehen uns als Lösungsanbieter und bieten unseren Kunden skalierbare elektronische Sicherheitslösungen,“ so Sebastian König weiter. „Bei Bedarf liefern wir, wie hier zur Herstellung der FFP-Masken, einzelne Sicherheitskomponenten, die Kunden in ihr System integrieren können.“ Aber auch das Gesamtpaket, bestehend aus Sicherheitssensoren (SRF), elektronischem Not-Halt (SEU) und einfach zu programmierenden Sicherheitsrelais (SCR-P), bildet Bernstein ab. Besonderer Wert wurde bei der Entwicklung dieses Smart-Safety-Systems auf das patentierte Diagnosesystem DCD gelegt, das umfangreiche Daten eines jeden angeschlossenen Gerätes liefert.

Text-/Bildquelle: Bernstein AG

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Veröffentlicht von

Martina Laun

Wenn es mir gelingt, mit den von mir ausgewählten technischen Informationen Betriebsleiter bei ihrer Arbeit zu unterstützen, ist meine Mission erfüllt.

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