Auf der AMB zeigt die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) sein ganzheitliches Verständnis von Produktion. Maschinen, Automation und intelligente Software werden zu durchgängigen Systemlösungen verbunden. So entstehen Fertigungslösungen, die sich flexibel an neue Anforderungen anpassen und auch bei wechselnden Bauteilen eine konstant hohe Produktivität ermöglichen.
Maximaler Output pro Stellfläche bei gleichzeitiger Energieeffizienz: Dafür steht das vierspindlige Bearbeitungszentrum BA 342 von SW. Das Einsatzgebiet umfasst die 4- und 5-achsige Bearbeitung von Werkstücken aus unterschiedlichsten Materialien. Vier Spindeln bearbeiten parallel vier Werkstücke gleichzeitig. So entstehen in der Taktzeit eines einzelnen Bauteils vier fertige Bauteile.
Der Doppelschwenkträger ermöglicht zudem ein hauptzeitparalleles Be- und Entladen der Werkstücke und trägt somit zur Steigerung der Produktivität bei. Durch ihre offene und universelle Schnittstelle ist die Maschine vollständig automationsfähig und mit sämtlichen am Markt verfügbaren Lösungen kompatibel. Schnelle Hochlaufkurven ermöglichen einen zügigen Produktionsstart und machen die Maschine insbesondere für den kontinuierlichen Serienbetrieb geeignet.
Neuer Maschinentyp BF 15 21D
Die BF 15 21D ist ein Bearbeitungszentrum, das gezielt für die Bearbeitung größerer, komplexer Werkstücke entwickelt wurde. Sie überzeugt durch Flexibilität, Dynamik und Präzision. Als Bestandteil der BF-Baureihe ist die Maschine auf die schnelle Bearbeitung von Rahmen- und Strukturbauteilen ausgerichtet. Um den speziellen Marktbedingungen gerecht zu werden, arbeitet sie mit einem hybriden Design, bei dem die X-Achse mit Linearantrieb und die Y- und Z-Achse durch Kugelgewindespindeln angetrieben werden.
Darüber hinaus verfügt sie über zwei Arbeitsräume mit jeweils einer Dreiachseinheit und einer Spindel. Mit Verfahrwegen von 1 550 mm in X sowie 1 000 (750) mm in Y und 750 mm in Z eignet sie sich für die parallele Bearbeitung unterschiedlicher, größerer Werkstücke.
Während des Werkstückwechsels in einem Arbeitsraum kann die zweite Spindel im anderen Arbeitsraum für noch höhere Produktivität unterstützen. Somit können beide Spindeln durchgängig genutzt werden. Das erhöht die Ausbringung und reduziert unproduktive Nebenzeiten. Damit erfüllt SW hohe Produktivitätsanforderungen erneut mit bewährter Mehrspindligkeit.
Auf der AMB macht SW den Bearbeitungsprozess an einem Subframe auf der BF 15-21D anschaulich sichtbar. Die Besucher erhalten einen praxisnahen Einblick in das Maschinenkonzept und dessen Anwendung für großformatige Strukturbauteile.
Flexible Automation ohne starre Grenzen
Als mobile Roboterzelle ermöglicht die S-cell eine flexible Automatisierung von Fertigungsumgebungen ohne feste Verkettung. Statt starrer Linienstrukturen entsteht ein dynamisches Produktionsumfeld, in dem Maschinen und Prozesse jederzeit angepasst werden können. Sie ist Bestandteil des Smart FMS (Flexible Manufacturing System) und dient dem autonomen Be- und Entladen von Bearbeitungszentren sowie Reinigungs- und Montagestationen. Dadurch ermöglicht sie einen variablen Materialfluss innerhalb der Produktion.
Die S cell ist als mobile Plattform mit fest installiertem Industrieroboter ausgeführt und bewegt sich selbstständig über ein fahrerloses Transportsystem durch die Fertigung.
AMB: Halle 10, Stand C51
Text- und Bildquelle: SW






