1. Home
  2. /
  3. Smart Manufacturing
  4. /
  5. CAD/CAM-System bringt additive und...
Open Mind auf der Formnext

CAD/CAM-System bringt additive und subtraktive Fertigung zusammen

02.11.2023
von Redaktion MY FACTORY

Auf der Formnext hat Open Mind die Vorteile des CAD/CAM-Systems hyperMILL für Anwender additiver Fertigungsverfahren aufgezeigt. Am Stand wurden Beispiele für mit hyperMILL programmierte additive Werkstücke gezeigt und das Konzept Best Fit erklärt: eine innovative Technik zur Verringerung des Aufwands bei der Nachbearbeitung.

hyperMILL Additive Manufacturing eröffnet dem Direct-Energy-Deposition-Verfahren (DED) und dem Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) die flexiblen Möglichkeiten hochkomplexer 5-Achs-Simultanbearbeitungen. Die NC-Codes lassen sich komfortabel programmieren und automatisch zur Kollisionsvermeidung simulieren. Als durchgängige Softwarelösung ermöglicht dies eine effiziente Hybridbearbeitung mit additiver und subtraktiver Bearbeitung auf einer Maschine.

Stützstrukturen und Oberflächen, denen man den schichtweisen Aufbau ansieht, machen bei additiv gefertigten Werkstücken ein Finish in der zerspanenden Bearbeitung nötig. Außer bei der Verwendung hybrider Maschinen verlangt die Nachbearbeitung die Ausrichtung eines fast fertigen Rohteils mit geringem Aufmaß in der Werkzeugmaschine. Mit hyperMILL Best Fit ersetzt Open Mind die zeitraubende und fehleranfällige manuelle Ausrichtung durch ein automatisches Verfahren. Anstatt additiv erzeugte Teile so für die Nachbearbeitung in der Fräsmaschine zu positionieren, dass Nullpunkt und Achsen zum NC-Code passen, passt Best Fit den Code an die über Messung und Simulation als digitalen Zwilling importierte reale Position des Werkstücks im Arbeitsraum der Maschine an.

„Wir bieten mit der Funktion hyperMILL Best Fit eine innovative Antwort auf die Herausforderung der Bauteilausrichtung zur Nachbearbeitung und erreichen damit ein bisher nicht gekanntes Maß an Prozesssicherheit“, erklärt Manfred Guggemos, Produktmanager bei Open Mind Technologies.

Text- und Bildquelle: Open Mind

Jetzt Newsletter abonnieren

Technologische Innovationen und Branchentrends aus allen Teilbereichen der Fluidtechnik –
Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Hier registrieren

Weitere Artikel

Aerzen und HH2E vereinbaren Zusammenarbeit
Aerzen und HH2E vereinbaren Zusammenarbeit

Als Partner der Prozessgasindustrie ist Aerzen bekannt für seine hohe Technologie- und Lösungskompetenz. Auch die Wasserstoffwirtschaft setzt auf das Know-how und die Erfahrung von Aerzen – so wie das Hamburger Unternehmen HH2E und hat drei speziell für die effiziente Kompression von Wasserstoff entwickelte Aggregate geordert.

VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“
VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“

Wie soll der Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland künftig aussehen? Welche Schlüsselindustrien, Ressourcen und Infrastrukturen braucht das Land, um auch langfristig ökonomisch erfolgreich zu sein? Antworten auf diese Fragen will die vom VDI ins Leben gerufene Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ finden.

KI regulieren: Die EU-Verordnung im Überblick 
KI regulieren: Die EU-Verordnung im Überblick 

Die EU hat mit dem AI Act das weltweit erste transnationale Regelwerk für einen sicheren und vertrauenswürdigen Einsatz von KI verabschiedet. Was genau in der KI-Verordnung ausgeführt ist, welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind und wie die Regelungen umgesetzt werden, erklärt die Plattform Lernende Systeme in der neuen Ausgabe der Reihe KI Kompakt.

You have Successfully Subscribed!

You have Successfully Subscribed!