Der VDMA unterstützt Maschinenbauunternehmen dabei, in diesen herausfordernden Zeiten erfolgreich zu sein, indem er verschiedene Stärken innerhalb eines großen Netzwerks bündelt. Das Netzwerk wird nun in der Benelux-Region mit ihrem hohen Innovationspotenzial weiter ausgebaut.
Auf der ersten Generalversammlung des VDMA Benelux wurde Dr. Theresa Spaan-Burke, Mitinhaberin und Innovationsdirektorin von IBS Precision Engineering BV (Niederlande) zur Vorsitzenden des Vorstands gewählt. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Hans van Reusel, CEO von IPTE Factory Automation NV (Belgien) und Philippe Alzin, Direktor für globalen Vertrieb der CERATIZIT S.A. (Luxemburg) bestimmt. Mit der Wahl des Vorstands und der Verabschiedung der Geschäftsordnung wurde die Gründung des europäischen VDMA-Landesverbands Benelux erfolgreich abgeschlossen. Spaan-Burke hat einen Doktortitel in Physik und einen Masterabschluss in Global Business von der Universität Oxford. IBS Precision Engineering BV – ein familiengeführtes niederländisches KMU aus Eindhoven – betreut Branchen wie Halbleiterfertigung, Luft- und Raumfahrt und Big Science und liefert bahnbrechende Expertise in ultrahochpräzisen Mess-, Positionierungs- und Bewegungslösungen. Sie sind spezialisiert auf maßgefertigte ultrapräzise Maschinen, Module und Komponenten.
Zu ihrer Wahl sagt Dr. Theresa Spaan-Burke: „Der VDMA unterstützt Maschinenbau-Unternehmern dabei, in diesen herausfordernden geopolitischen Zeiten erfolgreich zu sein, indem der Verband verschiedene Stärken in einem großen Netzwerk vereint. Die Möglichkeit, mit Kollegen zusammenzuarbeiten, um dieses Netzwerk in der Benelux-Region, ihrer strategischen Lage, erstklassigen Infrastruktur und hohen Innovationsmöglichkeiten weiter auszubauen, ist ein großes Privileg.“ VDMA-Vizepräsident Alexander Jakschik ergänzt: „Die Benelux-Region ist eine führende innovative und zentrale strategische Säule der europäischen und globalen Maschinenindustrie und auch für den VDMA. Die Gründung des VDMA Benelux und deren Vorstandswahl verkörpern dies deutlich.“
VDMA erweitert und fördert Europas Maschinenindustrie und -netzwerk
VDMA Benelux mit Sitz in Maastricht wurde vor drei Jahren als Regionalbüro des VDMA gegründet. Der Landesverband vertritt eine beträchtliche und wachsende Anzahl von Mitgliedsunternehmen aus der Region. Mit einem Umsatz von rund 83 Milliarden Euro (2025) ist die Benelux-Region ein wesentliches globales Zentrum der Maschinenfertigung, das tief in europäischen Wertschöpfungsketten verankert ist.
„Unsere Vorstandsmitglieder sind eine starke Mischung von Maschinenunternehmern aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg, sie sorgen dafür, dass wir eine ausgezeichnete regionale sowie branchenübergreifende Abdeckung der Benelux-Maschinenindustrie haben“, sagt Arjan Schmits, Managing Director des VDMA Benelux. VDMA Benelux ist der erste landesübergreifende europäische Landesverband des VDMA und nach VDMA Österreich der zweite Landesverband mit eigenem Vorstand außerhalb Deutschlands.
„Europa und die EU sind für unsere Mitglieder von größter Bedeutung – als gemeinsamer Binnenmarkt, als Regelsetzer, als Wertegemeinschaft und als wichtiger globaler Akteur. Insbesondere in Zeiten globaler Turbulenzen und rascher Veränderungen können die Herausforderungen, denen Unternehmer und Branchen begegnen, nicht allein auf nationaler Ebene gelöst werden. Um die Wettbewerbsfähigkeit Europas sowie die Basis der Maschinenindustrie zu stärken und zu sichern, sind Maßnahmen erforderlich“, sagt Schmits. VDMA-Mitglieder aus der Benelux-Region können aktiv an dem europäischen und globalen Netzwerk des VDMA teilnehmen sowie von dessen Dienstleistungen und Fachwissen profitieren. „Sie prägen und fördern Europas Maschinenbauindustrie und entwickeln innovative Hightech-Maschinen und Lösungen, die die Gesellschaft voranbringen und oft auch die deutsche Expertise ergänzen“, erläutert Arjan Schmits.
Bild: Vorstand des VDMA Landesverbandes Benelux
Text-/Bildquelle: VDMA






