1. Home
  2. /
  3. Smart Manufacturing
  4. /
  5. Gemeinsam durch das Blockchain-Labyrinth
Modellprojekt: Innovationsökosystem für Dortmund, Unna und Hamm

Gemeinsam durch das Blockchain-Labyrinth

31.05.2024
von Redaktion MY FACTORY

Die Blockchain-Technologie wird Lieferketten nachhaltig verändern. Die damit einhergehenden wirtschaftlichen Vorteile sollen aber kein Privileg großer Konzerne sein: Damit auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von der Innovationskraft der Blockchain profitieren, zeigt das neu gestartete Projekt „DUH-IT KMU aus Dortmund, Unna und Hamm den Weg durch das Blockchain-Labyrinth – und wird damit zum Vorbild für zahlreiche andere Regionen.

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der Technischen Universität Dortmund können KMU in dem Projekt „Blockchain in der Logistik: Innovationstransfer für die Modellregion Dortmund-Unna-Hamm“ (DUH-IT) erkunden, wie sie die Blockchain-Technologie optimal in ihr Unternehmen integrieren können. Lab-Besuche und Demonstrationen sollen die Potenziale der Technologie veranschaulichen. Darauf aufbauend werden im Projekt grundlegende Kompetenzen im Bereich der Blockchain-Technologie vermittelt. KMU erhalten zudem Unterstützung bei der Auswahl und Gestaltung der idealen Blockchain-Technologie für ihr Unternehmen. Das im März gestartete Projekt will so in den kommenden drei Jahren über 1000 Unternehmen erreichen und sie durch das Blockchain-Labyrinth führen – denn die Blockchain-Technologie lebt von möglichst zahlreichen Anwendern, die gemeinsam ein Blockchain-Ökosystem erschaffen.

„Das Projekt DUH-IT soll maßgeblich dazu beitragen, die Zukunftstechnologie Blockchain in die regionale Wirtschaft zu tragen. Diese ist durch ihr Branchenprofil insbesondere im Bereich Wasserstoff wie gemacht für den Einsatz der Technologie – daher sind wir überzeugt, dass die Blockchain hier rasch Potenziale heben wird“, betont Prof. Michael Henke, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.

Das Projekt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen mit rund zwei Millionen Euro gefördert wird, soll vor allem KMU in Dortmund, Unna und Hamm unterstützen. Mit dem Kohleausstieg steht diese Region vor besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen, denen mit dem Aufbau einer westfälischen Wasserstoffwirtschaft begegnet werden soll. Die Region soll Vorreiter für klimaschonende Energieproduktion werden. Um die Produktion von vor allem grünem Wasserstoff in der Region voranzutreiben, ist der Einsatz der Blockchain zentral.

Die technologischen Eigenschaften der Blockchain-Technologie ermöglichen eine lückenlose Nachweisführung für grünen Wasserstoff von der Erzeugung bis zum
Verbraucher. Das macht die Prozesse in der Wasserstoff-Supply-Chain transparenter und nachverfolgbar. Nachweise und Zertifikate zur Erzeugung und Verwendung von grünem Wasserstoff lassen sich sicher in Blockchain-Netzwerken hinterlegen. Automatisierte Zahlungen zwischen Wasserstoffproduzenten und Stromversorgern sind durch Smart Contracts möglich. Ein Blockchain-Netzwerk für Wasserstoff ermöglicht die Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette.

Was für den Wasserstoff im Besonderen gilt, betrifft die Logistik im Allgemeinen: Daher soll die Teilhabe von Unna und Hamm am Dortmunder „Innovationsraum Logistik“ gestärkt werden. Denn auch hier birgt der Logistik-Sektor großes Potenzial, das durch den Einsatz von Blockchain in der mittelständischen Logistik nutzbar gemacht werden soll.

www.iml.fraunhofer.de

Textquelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Bildquelle: Fraunhofer IML/stock.adobe.com_Siarhei

Jetzt Newsletter abonnieren

Technologische Innovationen und Branchentrends aus allen Teilbereichen der Fluidtechnik –
Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Hier registrieren

Weitere Artikel

Software: Produktivitätshebel in der Metallverarbeitung
Software: Produktivitätshebel in der Metallverarbeitung

Die Metallverarbeitung und der Werkzeugmaschinenbau stehen unter hohem Veränderungsdruck. Steigende Kosten, volatile Märkte und zunehmende regulatorische Anforderungen zwingen Unternehmen dazu, ihre Prozesse effizienter und flexibler zu gestalten. Software entwickelt sich dabei vom unterstützenden Werkzeug zum entscheidenden Hebel für Produktivität, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit.

Mit digitalen Intralogistiklösungen fit für die Zukunft
Mit digitalen Intralogistiklösungen fit für die Zukunft

Wer Transparenz, Effizienz und Automatisierung entlang der gesamten Lagerlogistikprozesse erreichen möchte, ist mit den ganzheitlichen digitalen Intralogistiklösungen von Bito-Lagertechnik bestens aufgestellt. Vom Regal, über den Behälter bis zum innerbetrieblichen Transport lässt sich der Intralogistikprozess komplett smart digital abbilden und automatisieren.

Automatisierbare Spanntechnik
Automatisierbare Spanntechnik

Spannsysteme, Greifsysteme und induktive Koppelsysteme zur rüstzeitoptimierten Metallbearbeitung stehen im Mittelpunkt, wenn sich SMW-Autoblok und SMW-electronics in Stuttgart auf der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung AMB präsentieren. Mit seinen Entwicklungen spricht SMW sowohl große Unternehmen mit vollautomatisierter Serienproduktion an wie auch KMU.

You have Successfully Subscribed!

You have Successfully Subscribed!