In Zeiten globaler Krisen zeigt sich einmal mehr, wie entscheidend Resilienz für Industrie und Gesellschaft ist. Lieferketten geraten ins Wanken, Produktionsprozesse stehen plötzlich still, und neue Bedarfe entstehen innerhalb weniger Tage. Gerade in solchen Momenten braucht es flexible Lösungen, die schnell auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren können. Ein Ansatz, der in der neuen Folge des VDW-Podcast Tech Affair – Industry for Future in den Fokus rückt, sind so genannte Pop-up-Fabriken. Diese mobilen, temporären Produktionseinheiten ermöglichen es, Kapazitäten kurzfristig aufzubauen und dort zu produzieren, wo Bedarf entsteht. Damit schaffen sie nicht nur neue Handlungsspielräume, sondern leisten auch einen Beitrag zu mehr wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit.
Wie funktionieren Pop-up-Fabriken konkret? In welchen Situationen bieten sie Vorteile? Was für Potenziale bergen sie für die Zukunft der Industrie, und in welchen anderen Bereichen sind mobile Produktionskonzepte sinnvoll? Diesen Fragen geht der VDW-Podcast in der neuen Folge Pop-up Fabriken: Von Visionen zur Realität nach. Zwei Expertinnen und Experten beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven: Dr. Manuel Moritz von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und Dr. Susanne Vernim vom Softwareunternehmen Tulip in München. Sie bieten Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten, Praxisbeispiele und technologische Entwicklungen, die Pop-up-Fabriken bereits heute ermöglichen.
Textquelle: VDW/Luise Ernst, Bildquelle: CC BY-SA 4.0 – New Production Institute / HSU-UniBw H.






